Anwendungsfälle
Was kannst du unkenntlich machen?
Jeder Anwendungsfall rund um Kennzeichen, Gesichter und mehr — mit eigener, praktischer Anleitung.
Nur das Werkzeug? Editor öffnen →
Kennzeichen weg, bevor das Foto online geht
Kennzeichen unkenntlich machen
Du willst dein Auto inserieren oder ein Foto davon posten?
Was tatsächlich gilt — und was nicht
Rechtslage
Kurz gesagt: Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht.
Kleinanzeigen, mobile.de und Co.
Auto verkaufen
Ein Verkaufsinserat ist öffentlich, dauerhaft und wird indexiert.
Anzeigen ja, öffentlich posten besser nicht
Falschparker melden
Ein Falschparker darf für eine Anzeige fotografiert werden — das Verwaltungsgericht Ansbach hat das 2022 bestätigt.
Exposé ohne fremde Daten
Immobilienfotos
Auf Exposé-Fotos landen regelmäßig Dinge, die dort nicht hingehören: parkende Autos mit lesbarem Kennzeichen, Nachbarn am Fenster, Namensschilder an der Klingel.
Jedes Gesicht wird automatisch erkannt
Gesichter unkenntlich machen
Du wählst ein Foto — und jedes Gesicht darin ist bereits markiert.
Ohne App, im Browser des Handys
Verpixeln am Handy
Für ein verpixeltes Gesicht brauchst du keine App aus dem Store.
Eine Stelle abdecken, alles andere bleibt scharf
Bildbereich verpixeln
Oft stört nur eine Ecke im Bild: die Post auf dem Tisch, das Türschild im Hintergrund.
Nur die Felder, die für den Zweck wirklich nötig sind
Ausweiskopie schwärzen
Auf einem Ausweis steht deutlich mehr, als für den jeweiligen Zweck nötig ist.
Drei Methoden, ein entscheidender Unterschied
Schwärzen oder verpixeln
Balken, Pixelraster, Unschärfe: Im Alltag klingen die drei wie Synonyme, technisch sind sie es nicht.
Bevor der Screenshot weitergeht
Screenshot unkenntlich machen
Auf einem Screenshot steht regelmäßig mehr, als der Empfänger braucht.
Drei Aufgaben, nicht eine
Fotos anonymisieren
Ein Foto zu anonymisieren heißt, sich um drei Aufgaben zu kümmern und nicht um eine.
Wenn die Abdeckung zu sehen sein soll
Gesicht verpixeln
Ein Pixelraster zerlegt das Gesicht in Blöcke — wie grob, bestimmst du.
Sticker statt Balken
Gesicht mit Emoji verdecken
Ein Emoji über das Gesicht — automatisch gefunden, vollständig abgedeckt.
Die Abdeckung, unter der nichts übrig bleibt
Schwarzer Balken
Ein deckender Balken tauscht die Pixel darunter gegen eine einzige Farbe.
Brust, Genitalien und Gesäß werden einzeln erkannt
Nacktheit verpixeln
Blurify rahmt Brust, Genitalien und Gesäß getrennt voneinander ein.
Die Nummer an der Tür ist die Adresse
Hausnummer verpixeln
Ein Foto von der eigenen Haustür zeigt mehr, als du weitergeben willst.
Was die Kamera mitschreibt, ohne zu fragen
EXIF-Daten entfernen
In jedem Handyfoto steckt ein Block, den man auf dem Bild nicht sieht.
Namen, Nummern, alles Geschriebene
Text unkenntlich machen
Eine Anschrift auf einem Paketaufkleber, ein Name auf dem Besucherausweis.
Der Raum hinter dir steht mit im Bild
Hintergrund verbergen
Ein Foto von dir ist immer auch ein Foto von dem Ort, an dem du stehst.
Was Blurify für dich unkenntlich macht
Zwanzig Seiten, ein Editor. Gesichter in einem Gruppenfoto, das Kennzeichen vor dem Verkaufsinserat, Namen und Nummern auf einer Kopie, die Angaben in einem Screenshot — jede Seite nimmt sich genau einen dieser Fälle vor. Neunzehn davon öffnen mit einem Vorher-Nachher aus dem Editor, die EXIF-Seite stattdessen mit einer Metadatentabelle, und jede beantwortet zum Schluss die unbequemen Fragen: was von allein gefunden wird und was du selbst ziehst, ob sich eine Abdeckung zurückrechnen lässt und was mit dem Bild währenddessen passiert.
Welche Seite ist deine?
- Kennzeichen — der Standardfall: ein Auto auf einem Foto, das online geht.
- Rechtslage — was tatsächlich gilt, bevor dir jemand von einer Pflicht erzählt.
- Verkaufsinserat — Kleinanzeigen, mobile.de, Autoscout — öffentlich und dauerhaft.
- Falschparker — was für die Anzeige gilt und was für einen öffentlichen Post.
- Immobilien — im Exposé: fremde Autos, Passanten, Namensschilder.
- Gesichter — Freunde, Kinder, Fremde im Hintergrund.
- Am Handy — iPhone oder Android, ohne App aus dem Store.
- Bildbereich — der Allrounder: eine Stelle abdecken, der Rest bleibt scharf.
- Ausweiskopie — der heiklere Verwandte: Formulare, Scans, Ausweise.
- Methodenvergleich — welche der drei Abdeckungen wirklich nichts übrig lässt.
- Screenshots — Chatverläufe, Oberflächen, Dashboards, Code.
- Anonymisieren — drei Aufgaben auf einmal: Gesichter, Umfeld, Metadaten.
- Pixelraster — dieselbe Aufgabe, wenn die Abdeckung sichtbar sein soll.
- Emoji — Sonnenbrille, Gespenst, Stern — 22 Sticker, einer pro Gesicht.
- Schwarzer Balken — eine einzige Farbe statt der Pixel, darunter bleibt nichts.
- Nacktheit — Brust, Genitalien und Gesäß, jeweils als eigener Bereich.
- Hausnummer — die Nummer an der Tür ist die halbe Adresse.
- EXIF-Daten — das Unsichtbare: GPS und Kameradaten in jedem Handyfoto.
- Text — ein Name, eine Nummer, eine Zeile in einer Tabelle.
- Hintergrund — nicht eine Stelle, sondern alles hinter dem Motiv auf einmal.
Mehrere Dinge in einem Foto?
Du musst dich nicht entscheiden. Jede Seite öffnet den Editor passend zu ihrer Aufgabe: Mal sucht er gleich nach ihrem Thema, mal wartet er auf dein Rechteck oder den Hintergrund. Alles Weitere schaltest du unter „Suchen nach“ dazu, und so werden ein Gesicht, ein Kennzeichen und eine Ausweiskopie im selben Foto zusammen umrandet. Nimm die Seite, die zu deiner größten Sorge passt, und erledige den Rest auf derselben Zeichenfläche. Und wenn du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst: Leg das Bild ab und schau, was markiert wird; liegen Unterlagen oder ein Bildschirm im Bild, schalte unter „Suchen nach“ „Dokumente & Text“ oder „Bildschirme & Karten“ dazu. Kosten tut es nichts, du kannst also nicht falsch abbiegen.
Ein ganzer Ordner?
Die Stapelverarbeitung schickt bis zu 20 Fotos durch dieselbe Erkennung und gibt am Ende ein ZIP-Archiv zurück. Alles auf dieser Liste ist kostenlos, braucht kein Konto, und im Export steckt kein Wasserzeichen; Originale und Exporte werden spätestens nach einer Stunde gelöscht.
Such dir eine Seite aus — oder leg direkt los.
Kostenlos und ohne Konto, kein Wasserzeichen im Export. Spätestens nach einer Stunde ist alles gelöscht.