Ohne App, im Browser des Handys

Bilder verpixeln auf iPhone und Android – ohne App

Für ein verpixeltes Gesicht oder ein geschwärztes Kennzeichen brauchst du keine App aus dem Store. Der Editor läuft im Browser des Handys, ohne Installation. Gesichter und Kennzeichen werden automatisch erkannt, Bildschirme schaltest du unter „Suchen nach“ dazu, und HEIC wird so angenommen, wie die Kamera es speichert.

Zwei Schachspieler im Park, beide Gesichter mit einem groben Pixelraster abgedeckt — Blurify-Ergebnis
Zwei Schachspieler im Park, beide Gesichter mit einem groben Pixelraster abgedeckt — Original
Grobe Blöcke mit klaren Kanten — am Handy genauso wie am Rechner.Foto · Wikimedia Commons, CC0

So funktioniert es.

  1. Editor im Handy-Browser öffnen

    Safari auf dem iPhone, Chrome auf Android. Kein Download, kein Konto und keine Freigabe der gesamten Fotomediathek — du wählst selbst aus, welche Bilder der Editor überhaupt sieht.

  2. Bild antippen

    HEIC, das Format der iPhone-Kamera, wird direkt angenommen, ebenso JPEG, PNG und WebP bis 20 MB. Zum Verarbeiten wird das Bild hochgeladen und spätestens nach einer Stunde gelöscht. Sobald das Bild geladen ist, sind Gesichter und Kennzeichen bereits umrandet; Bildschirme schaltest du unter „Suchen nach“ dazu.

  3. Abdecken und in die Galerie sichern

    Bereiche mit dem Finger verschieben oder an den Ecken größer ziehen, dann unter Effekt antippen: Verpixeln, Deckend (der schwarze Balken), Weichzeichnen oder Sticker. Der Export entfernt EXIF- und GPS-Daten und liefert eine ganz normale Bilddatei ohne Wasserzeichen.

Häufige Fragen.

Reicht der Verpixel-Stift in WhatsApp nicht?
Für einen schnellen Wisch schon. Er wird aber mit dem Finger gezogen und deckt deshalb ungleichmäßig ab — mal zu großzügig, mal an der entscheidenden Stelle zu knapp. Und du brauchst den Umweg über einen Chat: an dich selbst schicken, bearbeiten, wieder sichern — für ein Foto, das danach bei Kleinanzeigen oder in einer E-Mail landet, ist das ein Umweg zu viel.
Kann ich nicht einfach mit den Markierungen etwas übermalen?
Kannst du — nur deckt der Textmarker in den iOS-Markierungen nicht zuverlässig ab. Ein halbtransparenter Strich über einem Namen ist keine Schwärzung, sondern ein Schleier: Mit Helligkeit und Kontrast lässt sich darunter häufig wieder mitlesen. Blurify schreibt die Pixel beim Export neu — unter einem deckenden Balken bleibt nichts übrig.
Wie decke ich einen Namen oder eine Nummer mit einem schwarzen Balken ab?
Zieh ein Rechteck über die Stelle und wähle unter Effekt die Einstellung Deckend — den schwarzen Balken. Bei Text ist das die richtige Wahl, weil Buchstaben aus einem kleinen Formenvorrat stammen und sich selbst unter einem groben Raster noch erraten lassen. Auf einem abfotografierten Dokument oder einem Screenshot liest die Texterkennung die Zeilen mit, sobald du sie unter „Suchen nach“ dazuschaltest, und schlägt die betroffenen Stellen vor.
Und auf Android?
Gleicher Ablauf in Chrome. Google Fotos bringt Stifte und Filter mit, aber keine Funktion, um einen beliebigen Bildbereich zu verpixeln — genau diese Lücke füllt der Editor. Heraus kommt eine normale JPEG-, PNG- oder WebP-Datei, die jede App annimmt.
Funktioniert HEIC direkt vom iPhone?
Ja, HEIC und HEIF werden bis 20 MB unverändert angenommen. Du musst vorher nichts in JPEG umwandeln. Exportieren kannst du anschließend als JPEG, PNG oder WebP.
Geht das auch mit mehreren Fotos auf einmal?
Ja, die Stapelverarbeitung nimmt bis zu 20 Bilder und gibt ein ZIP zurück. Am Handy funktioniert das ebenfalls, auch wenn sich zwanzig Bilder auf einem größeren Bildschirm angenehmer durchsehen lassen.
Wird mein Foto hochgeladen?
Ja. Es geht verschlüsselt an den Server. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Spätestens nach einer Stunde wird alles zusammen mit dem Export gelöscht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Tracking-Pixel. Auf dem Gerät allein passiert das also nicht — wer genau das braucht, sollte es vorher wissen.
Was kostet die App?
Es gibt keine. Blurify ist eine Webseite: kostenlos, ohne Konto, ohne Wasserzeichen im Export. Wer sie oft braucht, legt sie als Lesezeichen auf den Startbildschirm — näher kommt es einer Installation nicht.

Ratgeber

Ausprobieren. Dein Bild bleibt deins.

Keine Anmeldung, kein Wasserzeichen. Die Bilder werden verarbeitet, zurückgegeben und innerhalb einer Stunde gelöscht.

Bild hochladen

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