Eine Stelle abdecken, alles andere bleibt scharf

Nur einen Bildbereich verpixeln – der Rest bleibt scharf

Oft stört nur eine Ecke im Bild: die Post auf dem Tisch, das Türschild im Hintergrund, ein fremdes Gesicht am Rand. Ein Rechteck darüber, ein Pixelraster oder ein deckender Balken drauf — und der Rest des Fotos behält jedes Detail.

Hauseingang aus der Nähe, bei dem allein die Hausnummer unter einem Pixelraster liegt — Blurify-Ergebnis
Hauseingang aus der Nähe, bei dem allein die Hausnummer unter einem Pixelraster liegt — Original
Ein einziges Rechteck über der Hausnummer — Tür, Holzverkleidung und Zierwerk ringsum behalten jedes Detail.Foto · Unsplash

So funktioniert es.

  1. Bild laden

    JPEG, PNG, WebP, HEIC/HEIF bis 20 MB. Gesichter, Kennzeichen oder Bildschirme lässt du auf Wunsch unter „Suchen nach“ umranden. Das ist der Vorlauf — worum es hier geht, ist das Rechteck, das du selbst ziehst.

  2. Rechteck über die Stelle ziehen

    Genau dort, wo es stört, und genau so groß, wie es sein muss: eine Zeile auf einem Briefumschlag, ein Klingelschild, ein Gesicht am Bildrand. Bis zu 100 Bereiche pro Bild, jeder mit eigenem Effekt und eigener Stärke.

  3. Effekt wählen und herunterladen

    Unter Effekt stehen Verpixeln, Deckend (der schwarze Balken), Weichzeichnen und Sticker — pro Bereich einstellbar. Der Export rechnet die Bereiche fest ins Bild und entfernt EXIF- sowie GPS-Daten. Außerhalb der Rechtecke wird nichts gefiltert.

Häufige Fragen.

Kann ich mehrere Stellen in einem Bild abdecken?
Ja, bis zu 100 Bereiche pro Bild, jeder mit eigenem Effekt und eigener Stärke. In einem Durchgang also das Gesicht links, der Name in der Mitte und der Bildschirm in der Ecke.
Leidet der Rest des Bildes darunter?
Beim Export wird die Datei neu codiert — genau das macht die Abdeckung endgültig und nimmt die Metadaten mit. Gefiltert wird aber ausschließlich innerhalb deiner Rechtecke. Für Screenshots und Text lohnt sich PNG, damit Kanten scharf bleiben; bei Fotos ist ein hochwertiges JPEG vom Original praktisch nicht zu unterscheiden.
Kann ich damit den Hintergrund unscharf machen?
Ja, aber nicht auf dieser Seite — das betrifft das ganze Bild und nicht einen Bereich. Blurify erkennt das Motiv von allein und macht alles dahinter unscharf, entfernt es oder legt eine Farbe darunter; im Editor steht das unter Hintergrund. Diese Seite nimmst du, wenn nur eine bestimmte Stelle hinter dir stört, die andere, wenn es die ganze Umgebung ist.
Der Verpixel-Stift in WhatsApp macht das doch auch.
Er zieht mit dem Finger und deckt deshalb ungleichmäßig ab: mal zu großzügig, mal an der entscheidenden Stelle zu knapp. Ein gezogenes Rechteck hat klare Kanten, eine einstellbare Stärke und lässt sich nachträglich noch verschieben — und es funktioniert für jedes Bild, nicht nur für das, das gerade im Chat liegt.
Wie genau lässt sich ein Bereich ziehen?
So genau, wie du ziehen kannst. Ein Rechteck kann ein einzelnes Wort abdecken, als Balken über den Augen liegen oder eine Hausnummer verbergen. An den Ecken wird es größer oder kleiner, in der Mitte verschiebst du es.
Welcher Effekt deckt am besten ab?
Deckend — der schwarze Balken. Unter der deckenden Fläche liegt keine Bildinformation mehr, während eine schwache Unschärfe unter Umständen rekonstruierbar bleibt. Verpixeln liegt dazwischen und sieht dabei weniger nach Behördenpost aus.
Wohnungsfotos für Kleinanzeigen — worauf sollte ich achten?
Auf das, was am Rand mitläuft: Post und Rechnungen auf dem Tisch, Fotos an der Wand, ein aufgeklappter Laptop, das Nachbarhaus durchs Fenster, das Namensschild im Flur. Der Raum selbst soll scharf bleiben, sonst wirkt das Inserat unseriös — deshalb einzelne Rechtecke statt eines Filters über das ganze Bild.
Wird das Bild dafür hochgeladen?
Ja. Zum Verarbeiten geht es verschlüsselt an den Server. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Spätestens nach einer Stunde wird alles zusammen mit dem Export gelöscht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Tracking-Pixel. Für ein Foto, das dein Gerät gar nicht verlassen soll, ist der Editor der falsche Weg.

Ratgeber

Ausprobieren. Dein Bild bleibt deins.

Keine Anmeldung, kein Wasserzeichen. Die Bilder werden verarbeitet, zurückgegeben und innerhalb einer Stunde gelöscht.

Bild hochladen

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