Wenn die Abdeckung zu sehen sein soll

Gesicht verpixeln – die Blockgröße bestimmst du

Ein Pixelraster zerlegt das Gesicht in Blöcke und lässt von jedem nur eine Farbe übrig. Die Gesichter im Foto sind schon eingerahmt, wenn du es lädst — du entscheidest nur noch, wie grob es werden soll. Kostenlos, ohne Konto, ohne Wasserzeichen im Export.

Zwei Schachspieler an einem Tisch im Park, über beiden Gesichtern ein grobes Pixelraster — Blurify-Ergebnis
Zwei Schachspieler an einem Tisch im Park, über beiden Gesichtern ein grobes Pixelraster — Original
Zwei Köpfe, zwei Raster. Die Blöcke sind grob genug, dass weder Augen noch Mund übrig bleiben — Kleidung, Tisch und Hintergrund bleiben unangetastet scharf.Foto · Wikimedia Commons, CC0

So funktioniert es.

  1. Foto laden

    JPEG, PNG, WebP oder HEIC/HEIF bis 20 MB, vom Handy oder vom Rechner. Kein Konto, nichts zu installieren. Sobald das Bild da ist, sind die Gesichter darin eingerahmt. Zum Verarbeiten wird das Bild verschlüsselt hochgeladen und spätestens nach einer Stunde gelöscht.

  2. Den Effekt auf Verpixeln stellen

    Gefundene Gesichter bekommen zuerst eine Unschärfe. Wähle unter Effekt den Eintrag Verpixeln — der Regler dafür heißt dann Blockgröße, und unter Stufe stehen zusätzlich Leicht, Mittel und Stark. Was du einstellst, ist sofort im Bild zu sehen.

  3. Herunterladen

    Beim Export wird die Datei neu geschrieben und das Raster fest hineingerechnet — es liegt danach nicht als Ebene über dem Bild, es ist das Bild. EXIF- und GPS-Daten fallen dabei weg. Heraus kommt eine gewöhnliche JPEG-, PNG- oder WebP-Datei ohne Wasserzeichen.

Häufige Fragen.

Wie viele Blöcke brauche ich über einem Gesicht?
Die drei Stufen sind der Anhaltspunkt: Stark zerlegt die Höhe eines Bereichs in vier Blöcke, Mittel in sieben, Leicht in zwölf. Weil sie sich nach der Bereichsgröße richten, trifft es ein kleines Gesicht im Hintergrund genauso gründlich wie ein formatfüllendes. Für ein Porträt reicht Mittel in aller Regel; bist du unsicher, nimm Stark. Ein feines Raster lässt Umriss, Frisur und Hautton stehen — und wer die Person kennt, braucht oft nicht mehr als das. Lieber zu grob als zu fein.
Ist Verpixeln dasselbe wie ein Mosaik?
Ja, Mosaik und Pixelmosaik sind andere Namen für denselben Effekt; im Editor heißt er Verpixeln. Größere Kacheln bedeuten ein gröberes Mosaik und damit mehr Abdeckung, kleinere bedeuten weniger. Das Verfahren ist immer dasselbe, der Unterschied liegt allein in der Blockgröße.
Wann ist ein Raster die falsche Wahl?
Bei sehr kleinen Gesichtern weit hinten im Bild: Dort bleibt kaum Fläche übrig, die sich in Blöcke teilen ließe, und der Effekt Deckend — der schwarze Balken — sitzt sauberer. Und bei Bildern, die hinterher freundlich wirken sollen, etwa aus Verein oder Kita, deckt ein Sticker genauso vollständig ab, ohne dass das Foto streng wirkt.
Kann jedes Gesicht eine eigene Blockgröße bekommen?
Ja, Effekt und Blockgröße werden pro Bereich eingestellt, nicht für das ganze Bild. Ein Gesicht darf grob zerlegt werden, das nächste nur leicht, ein drittes gar nicht. Bis zu 100 Bereiche pro Bild sind möglich. Wer alle gleich behandeln will, wählt sie gemeinsam aus und stellt einmal ein.
Bleiben die Blöcke erhalten, wenn ich das Foto weitergebe?
Ja. Nach dem Export sind die Blöcke gewöhnlicher Bildinhalt und keine Ebene, die eine App wieder abschalten könnte. Ob Kleinanzeigen, ein Messenger oder ein Forum die Datei anschließend neu komprimiert, ändert daran nichts — komprimiert wird dann das Raster mit. Das unbearbeitete Original bleibt auf deinem Gerät.
Was passiert mit dem Foto beim Verpixeln?
Zum Bearbeiten geht es verschlüsselt an einen Server. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Spätestens nach einer Stunde wird alles zusammen mit dem Export gelöscht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Tracking-Pixel. Auf dem Gerät allein passiert das also nicht — wer genau das braucht, sollte es vorher wissen.

Ratgeber

Ausprobieren. Dein Bild bleibt deins.

Keine Anmeldung, kein Wasserzeichen. Die Bilder werden verarbeitet, zurückgegeben und innerhalb einer Stunde gelöscht.

Bild hochladen

Weitere Themen

Kennzeichen weg, bevor das Foto online geht

Kennzeichen unkenntlich machen

Du willst dein Auto inserieren oder ein Foto davon posten?

Ansehen →

Was tatsächlich gilt — und was nicht

Rechtslage

Kurz gesagt: Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht.

Ansehen →

Kleinanzeigen, mobile.de und Co.

Auto verkaufen

Ein Verkaufsinserat ist öffentlich, dauerhaft und wird indexiert.

Ansehen →

Anzeigen ja, öffentlich posten besser nicht

Falschparker melden

Ein Falschparker darf für eine Anzeige fotografiert werden — das Verwaltungsgericht Ansbach hat das 2022 bestätigt.

Ansehen →

Exposé ohne fremde Daten

Immobilienfotos

Auf Exposé-Fotos landen regelmäßig Dinge, die dort nicht hingehören: parkende Autos mit lesbarem Kennzeichen, Nachbarn am Fenster, Namensschilder an der Klingel.

Ansehen →

Jedes Gesicht wird automatisch erkannt

Gesichter unkenntlich machen

Du wählst ein Foto — und jedes Gesicht darin ist bereits markiert.

Ansehen →

Ohne App, im Browser des Handys

Verpixeln am Handy

Für ein verpixeltes Gesicht brauchst du keine App aus dem Store.

Ansehen →

Eine Stelle abdecken, alles andere bleibt scharf

Bildbereich verpixeln

Oft stört nur eine Ecke im Bild: die Post auf dem Tisch, das Türschild im Hintergrund.

Ansehen →

Nur die Felder, die für den Zweck wirklich nötig sind

Ausweiskopie schwärzen

Auf einem Ausweis steht deutlich mehr, als für den jeweiligen Zweck nötig ist.

Ansehen →

Drei Methoden, ein entscheidender Unterschied

Schwärzen oder verpixeln

Balken, Pixelraster, Unschärfe: Im Alltag klingen die drei wie Synonyme, technisch sind sie es nicht.

Ansehen →

Bevor der Screenshot weitergeht

Screenshot unkenntlich machen

Auf einem Screenshot steht regelmäßig mehr, als der Empfänger braucht.

Ansehen →

Drei Aufgaben, nicht eine

Fotos anonymisieren

Ein Foto zu anonymisieren heißt, sich um drei Aufgaben zu kümmern und nicht um eine.

Ansehen →

Sticker statt Balken

Gesicht mit Emoji verdecken

Ein Emoji über das Gesicht — automatisch gefunden, vollständig abgedeckt.

Ansehen →

Die Abdeckung, unter der nichts übrig bleibt

Schwarzer Balken

Ein deckender Balken tauscht die Pixel darunter gegen eine einzige Farbe.

Ansehen →

Brust, Genitalien und Gesäß werden einzeln erkannt

Nacktheit verpixeln

Blurify rahmt Brust, Genitalien und Gesäß getrennt voneinander ein.

Ansehen →

Die Nummer an der Tür ist die Adresse

Hausnummer verpixeln

Ein Foto von der eigenen Haustür zeigt mehr, als du weitergeben willst.

Ansehen →

Was die Kamera mitschreibt, ohne zu fragen

EXIF-Daten entfernen

In jedem Handyfoto steckt ein Block, den man auf dem Bild nicht sieht.

Ansehen →

Namen, Nummern, alles Geschriebene

Text unkenntlich machen

Eine Anschrift auf einem Paketaufkleber, ein Name auf dem Besucherausweis.

Ansehen →

Der Raum hinter dir steht mit im Bild

Hintergrund verbergen

Ein Foto von dir ist immer auch ein Foto von dem Ort, an dem du stehst.

Ansehen →