Jedes Gesicht wird automatisch erkannt

Gesichter unkenntlich machen

Du wählst ein Foto — und jedes Gesicht darin ist bereits markiert. Du entscheidest, welche verdeckt werden und welche sichtbar bleiben: mit Pixelraster, deckendem Balken, Unschärfe oder Sticker. Ohne Anmeldung, ohne Installation, in unter einer Minute.

Café-Terrasse in der Sonne, alle Gesichter unkenntlich gemacht — Gäste, Kellner und Passanten — Blurify-Ergebnis
Café-Terrasse in der Sonne, alle Gesichter unkenntlich gemacht — Gäste, Kellner und Passanten — Original
Alle Gesichter automatisch gefunden — welche davon verdeckt werden, entscheidest du.

So funktioniert es.

  1. Foto auswählen

    Aus der Galerie oder direkt von der Kamera: JPEG, PNG, WebP und HEIC/HEIF bis 20 MB. Nichts zu installieren, kein Konto. Zum Verarbeiten wird das Bild hochgeladen und spätestens nach einer Stunde wieder gelöscht.

  2. Jedes Gesicht erscheint umrandet

    Die Gesichtserkennung rahmt jedes Gesicht einzeln ein, auf Gruppenfotos genauso wie auf Porträts. Halb abgewandte Köpfe rutschen gelegentlich durch — dann ziehst du das Rechteck selbst, das dauert zwei Sekunden.

  3. Effekt wählen und herunterladen

    Unter Effekt stehen Verpixeln, Deckend (der schwarze Balken), Weichzeichnen und Sticker — pro Gesicht einzeln einstellbar. Der Export schreibt die Pixel neu: Das Gesicht liegt danach nicht unter einem Filter — es steht nicht mehr in der Datei. EXIF- und GPS-Daten fallen dabei mit weg.

Häufige Fragen.

Reicht Verpixeln, damit jemand nicht mehr erkennbar ist?
Das hängt von der Stärke und der abgedeckten Fläche ab. Ein grobes Raster über dem ganzen Gesicht — Haaransatz bis Kinn — ist deutlich schwerer zurückzurechnen als eine schwache Unschärfe über den Augen. Endgültig sind nur der deckende Balken und der Sticker: Darunter liegt keine Bildinformation mehr. Faustregel: Wenn du den Gesichtsausdruck noch erkennst, ist die Abdeckung zu schwach.
Kann eine KI ein verpixeltes Gesicht wiederherstellen?
Für schwach abgedeckte Stellen gibt es tatsächlich Verfahren, die aus dem übrigen Bild ein plausibles Gesicht errechnen. Was dabei herauskommt, ist allerdings eine Erfindung des Modells und nicht die echte Person. Ein Grund, nicht zaghaft abzudecken, ist es trotzdem — und gegen einen deckenden Balken oder einen Sticker läuft das Ganze ins Leere, weil unter der Fläche schlicht nichts mehr liegt.
Muss ich fremde Gesichter vor dem Posten abdecken?
In Deutschland fällt dazu fast immer derselbe Begriff: das Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG). Der Grundgedanke: Fotos, auf denen Menschen erkennbar sind, sollen nur mit deren Einwilligung verbreitet werden. Es gibt Ausnahmen — Beiwerk, Versammlungen, Personen der Zeitgeschichte —, und wo genau die Grenze verläuft, ist Auslegungssache. Praktisch heißt das: Beim Vereinsfest, in der Kita und auf der Betriebsfeier deckt man lieber ab, als hinterher um Erlaubnis zu bitten.
Und wenn nur eine Person unkenntlich sein soll?
Dann wählst du die übrigen einfach ab. Alle gefundenen Gesichter sind zunächst ausgewählt; ein Klick nimmt eines wieder aus der Auswahl. Das ist der Normalfall beim Gruppenfoto: das eigene Kind sichtbar, die fremden Kinder verdeckt.
Wie mache ich ganze Personen auf einem Foto unkenntlich?
Wer Personen auf Fotos unkenntlich machen will, meint damit oft mehr als das Gesicht. Automatisch gefunden werden nur die Gesichter — die stehen nach dem Hochladen bereits einzeln unter Bereiche. Alles darüber hinaus ziehst du selbst: ein Rechteck über den ganzen Körper, über das Trikot mit dem Namen auf dem Rücken, über das Tattoo am Arm. Ein selbst gezogener Bereich verhält sich danach wie ein erkannter — unter Effekt stehen Deckend und Verpixeln zur Wahl, wobei Deckend die Bildinformation darunter vollständig ersetzt und Verpixeln die Umrisse erahnen lässt. Erkennbar bleibt eine Person allerdings auch an Statur, Haltung, Kleidung und Umgebung: Soll wirklich niemand mehr zuzuordnen sein, deck lieber großzügig ab.
Sticker statt Pixel — wirkt das nicht albern?
Für Fotos aus dem Verein, aus der Kita oder vom Betriebsausflug ist ein Sticker oft die bessere Wahl. Er deckt genauso vollständig ab wie ein Balken, sieht aber nach Absicht aus statt nach Versehen, und niemand auf dem Bild wirkt wie auf einem Fahndungsfoto. Technisch ist er endgültig: Unter dem Sticker liegt nichts mehr.
Wohin geht mein Foto?
Es wird verschlüsselt hochgeladen. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Spätestens nach einer Stunde wird alles zusammen mit dem Export gelöscht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Tracking-Pixel. Auf dem Gerät allein passiert das also nicht — wer genau das braucht, sollte es vorher wissen.
Was kostet das?
5 Bilder im Monat kosten nichts – ohne Konto, ohne Wasserzeichen. Wer mehr braucht, kauft einmalig ein Paket ab 1,99 $, und jedes hochgeladene Foto zählt nur einmal, egal wie oft du es erneut herunterlädst.

Ratgeber

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Dieser Text ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Ob dein konkreter Fall abgedeckt ist, klärt eine Anwältin oder ein Anwalt.