Kleinanzeigen, mobile.de und Co.

Auto verkaufen: Kennzeichen im Inserat unkenntlich machen

Ein Verkaufsinserat ist öffentlich, dauerhaft und wird indexiert. Das Kennzeichen gehört da nicht hinein — es verrät Zulassungsbezirk und lässt sich dem Halter zuordnen. Zwei Klicks, und es ist weg.

Foto zweier Autos mit unkenntlich gemachten Kennzeichen — Blurify-Ergebnis
Foto zweier Autos mit unkenntlich gemachten Kennzeichen — Original
Bei mehreren Inseratsfotos lohnt sich die Stapelverarbeitung — alle auf einmal, gleiche Einstellung.

So funktioniert es.

  1. Alle Inseratsfotos auf einmal laden

    Ein Inserat hat selten nur ein Bild. Lade den ganzen Satz hoch, statt jedes Foto einzeln zu bearbeiten.

  2. Kennzeichen abdecken

    Für ein Verkaufsinserat ist der Effekt Deckend die richtige Wahl — der schwarze Balken. Er sieht nach Absicht aus statt nach Versehen, und er ist im Gegensatz zu einer schwachen Unschärfe nicht rekonstruierbar.

  3. Herunterladen und hochladen

    Der Export entfernt zugleich EXIF- und GPS-Daten. Das ist bei Inseraten der zweite blinde Fleck: Ein Foto vor der eigenen Haustür trägt sonst die Koordinaten der eigenen Haustür mit sich.

Häufige Fragen.

Warum sollte ich das Kennzeichen im Inserat abdecken?
Weil ein Inserat öffentlich ist und lange online bleibt. Das Kennzeichen verrät den Zulassungsbezirk und lässt sich über die Halterabfrage zuordnen. Für den Verkauf bringt es dir nichts — Interessenten brauchen es nicht.
Reicht es, das Kennzeichen wegzuschneiden?
Zuschneiden funktioniert, kostet dich aber meist das halbe Fahrzeug im Bild. Ein Balken über dem Schild lässt das Foto als Verkaufsfoto brauchbar.
Sollte ich auch die Fahrgestellnummer abdecken?
Wenn sie auf einem Foto sichtbar ist, ja. Gleiches gilt für Papiere, Aufkleber mit Namen oder Firmenlogos und für Gesichter im Hintergrund.
Werden meine Bilder gespeichert?
Nur so lange, wie die Verarbeitung dauert. Zum Bearbeiten wird das Bild verschlüsselt hochgeladen. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Spätestens nach einer Stunde wird alles zusammen mit dem Export gelöscht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Tracking-Pixel.

Ratgeber

Ausprobieren. Dein Bild bleibt deins.

Keine Anmeldung, kein Wasserzeichen. Die Bilder werden verarbeitet, zurückgegeben und innerhalb einer Stunde gelöscht.

Bild hochladen

Weitere Themen

Kennzeichen weg, bevor das Foto online geht

Kennzeichen unkenntlich machen

Du willst dein Auto inserieren oder ein Foto davon posten?

Ansehen →

Was tatsächlich gilt — und was nicht

Rechtslage

Kurz gesagt: Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht.

Ansehen →

Anzeigen ja, öffentlich posten besser nicht

Falschparker melden

Ein Falschparker darf für eine Anzeige fotografiert werden — das Verwaltungsgericht Ansbach hat das 2022 bestätigt.

Ansehen →

Exposé ohne fremde Daten

Immobilienfotos

Auf Exposé-Fotos landen regelmäßig Dinge, die dort nicht hingehören: parkende Autos mit lesbarem Kennzeichen, Nachbarn am Fenster, Namensschilder an der Klingel.

Ansehen →

Jedes Gesicht wird automatisch erkannt

Gesichter unkenntlich machen

Du wählst ein Foto — und jedes Gesicht darin ist bereits markiert.

Ansehen →

Ohne App, im Browser des Handys

Verpixeln am Handy

Für ein verpixeltes Gesicht brauchst du keine App aus dem Store.

Ansehen →

Eine Stelle abdecken, alles andere bleibt scharf

Bildbereich verpixeln

Oft stört nur eine Ecke im Bild: die Post auf dem Tisch, das Türschild im Hintergrund.

Ansehen →

Nur die Felder, die für den Zweck wirklich nötig sind

Ausweiskopie schwärzen

Auf einem Ausweis steht deutlich mehr, als für den jeweiligen Zweck nötig ist.

Ansehen →

Drei Methoden, ein entscheidender Unterschied

Schwärzen oder verpixeln

Balken, Pixelraster, Unschärfe: Im Alltag klingen die drei wie Synonyme, technisch sind sie es nicht.

Ansehen →

Bevor der Screenshot weitergeht

Screenshot unkenntlich machen

Auf einem Screenshot steht regelmäßig mehr, als der Empfänger braucht.

Ansehen →

Drei Aufgaben, nicht eine

Fotos anonymisieren

Ein Foto zu anonymisieren heißt, sich um drei Aufgaben zu kümmern und nicht um eine.

Ansehen →

Wenn die Abdeckung zu sehen sein soll

Gesicht verpixeln

Ein Pixelraster zerlegt das Gesicht in Blöcke — wie grob, bestimmst du.

Ansehen →

Sticker statt Balken

Gesicht mit Emoji verdecken

Ein Emoji über das Gesicht — automatisch gefunden, vollständig abgedeckt.

Ansehen →

Die Abdeckung, unter der nichts übrig bleibt

Schwarzer Balken

Ein deckender Balken tauscht die Pixel darunter gegen eine einzige Farbe.

Ansehen →

Brust, Genitalien und Gesäß werden einzeln erkannt

Nacktheit verpixeln

Blurify rahmt Brust, Genitalien und Gesäß getrennt voneinander ein.

Ansehen →

Die Nummer an der Tür ist die Adresse

Hausnummer verpixeln

Ein Foto von der eigenen Haustür zeigt mehr, als du weitergeben willst.

Ansehen →

Was die Kamera mitschreibt, ohne zu fragen

EXIF-Daten entfernen

In jedem Handyfoto steckt ein Block, den man auf dem Bild nicht sieht.

Ansehen →

Namen, Nummern, alles Geschriebene

Text unkenntlich machen

Eine Anschrift auf einem Paketaufkleber, ein Name auf dem Besucherausweis.

Ansehen →

Der Raum hinter dir steht mit im Bild

Hintergrund verbergen

Ein Foto von dir ist immer auch ein Foto von dem Ort, an dem du stehst.

Ansehen →

Dieser Text ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Ob dein konkreter Fall abgedeckt ist, klärt eine Anwältin oder ein Anwalt.