FAQ

Häufige Fragen

Die Fragen, die am häufigsten kommen — zur automatischen Erkennung, zum Bearbeiten und dazu, was mit den Bildern passiert.

Erkennung

Was wird automatisch gefunden?
Gesichter, Kennzeichen und Nacktheit findet der Editor von selbst. Text in Dokumenten samt personenbezogener Angaben darin — Namen, Anschriften, Daten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Ausweis-, Bank- und Kartennummern — und die Gegenstände, die etwas preisgeben können, also Fernseher, Monitore, Laptops, Handys, Tablets, Kreditkarten und Reisepässe, schaltest du unter „Suchen nach“ dazu. Jede Seite zu einem Anwendungsfall öffnet den Editor gleich mit der passenden Suche. Jede Kategorie läuft über den Dienst, der sie am besten trifft; für dich bleibt es eine einzige Oberfläche.
Wie zuverlässig werden Kennzeichen erkannt?
Bei klaren Aufnahmen gut, bei schrägem Winkel, kleinen oder weit entfernten Schildern und mehrzeiligen Kennzeichen nicht immer. Dahinter steckt die Objekterkennung von Google Cloud Vision, die eine eigene Klasse für Kennzeichen mitbringt. Wird eines übersehen, ziehst du den Bereich selbst — der Editor ist darauf gebaut, dass das ein normaler Handgriff ist und kein Notbehelf.
Findet Blurify auch die Anschrift auf einem Brief?
Der Text wird zuerst gelesen (Google Cloud Vision, DOCUMENT_TEXT_DETECTION), dann markiert Amazon Comprehend darin Namen, Anschriften, Daten, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Ausweis-, Bank- und Kartennummern. Anschriften werden also erkannt, aber nicht garantiert: Schau das Ergebnis durch und zieh selbst einen Bereich über alles, was übrig geblieben ist.
Geht das auch mit Videos?
Noch nicht. Blurify bearbeitet einzelne Bilder. Video Bild für Bild wäre ein deutlich anderes Produkt — es steht auf der Liste, hat aber kein Datum.

Bearbeiten und Technik

Wie groß darf eine Datei sein?
20 MB pro Bild, bis zu 20 Bilder auf einmal. Diese Grenzen halten die Wartezeit kurz und berechenbar. Wenn du regelmäßig mehr brauchst, schreib uns.
Welche Formate werden angenommen?
JPEG, PNG, WebP und HEIC/HEIF. Der Export geht standardmäßig als JPEG heraus, WebP und PNG stehen daneben zur Wahl. Animierte Bilder — GIF oder animiertes WebP — nimmt der Editor nicht an, und PDF ebenfalls nicht.
Welche Effekte gibt es?
Unter Effekt stehen Deckend — der schwarze Balken —, Verpixeln, Weichzeichnen, Overlay und Sticker. Jeder Bereich bekommt seinen eigenen Effekt. Bei Verpixeln regelst du die Blockgröße, bei Weichzeichnen den Radius, bei den übrigen die Stärke; über die Stufe Leicht, Mittel oder Stark kommst du mit einem Griff auf ein gängiges Maß.
Kann ich ein Gesicht mit einem Emoji abdecken?
Ja. Sticker ist einer der fünf Effekte. Gesichter werden ohnehin automatisch gefunden, du wechselst also nur den Effekt und suchst dir einen Sticker aus. Runde Emoji werden so skaliert, dass sie das Gesicht innerhalb des Rechtecks abdecken — die Ecken des Rechtecks können dabei sichtbar bleiben. Jeder Sticker, der keine volle Scheibe ist, liegt auf einer kräftigen Unschärfe, damit durch die Lücken nichts durchscheint.
Funktioniert das am Handy — iPhone und Android?
Auf beiden. Blurify läuft im mobilen Browser, es gibt nichts zu installieren. Gezeichnet wird mit dem Finger, der Maus oder dem Stift gleichermaßen; am Handy rutscht das Layout in eine Spalte und die Zeichenfläche nimmt die volle Breite.
Läuft Blurify auch offline?
Im Moment nicht. Die Erkennung braucht Dienste, die der Browser nicht mitbringt. Das Abdecken selbst ließe sich grundsätzlich lokal rechnen — ein Weg für später, falls genug Leute danach fragen.

Datenschutz

Wo werden die Bilder verarbeitet?
Nicht auf deinem Gerät. Zum Bearbeiten wird das Bild verschlüsselt in einen privaten Speicher bei Amazon Web Services hochgeladen. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Auf dem Gerät allein passiert das also nicht — wer genau das braucht, sollte es vorher wissen.
Wie lange werden meine Bilder gespeichert?
Höchstens eine Stunde. Das Hochgeladene und der fertige Export liegen in einem privaten Speicher, den eine automatische Löschregel leert. Kopien an anderer Stelle gibt es nicht, und weil es keine Konten gibt, lässt sich nichts davon einer Person zuordnen.
Werden EXIF- und GPS-Daten beim Export entfernt?
Ja, bei jedem Export. Dieselbe Verarbeitung, die deine Bereiche ins Bild rechnet, entfernt EXIF, GPS, ICC und XMP. Heraus kommt die sichtbare Bildinformation und sonst nichts. Für ein Werkzeug dieser Art halten wir das für nicht verhandelbar.
Werden meine Bilder für KI-Training verwendet?
Nein. Die Nutzungsbedingungen der eingesetzten Dienste schließen das für deren KI-Angebote aus. Bildinhalte werden nicht protokolliert, nichts wandert in einen Trainingsdatensatz, und ein eigenes Modell trainieren wir nicht.
Wie kommt das Bild in den Speicher?
Der Browser lädt die Datei direkt hoch, über eine Adresse, die nur einmal und nur kurz gilt. Die Bytes laufen dabei nicht über unseren Anwendungsserver. Der Speicher ist für die Öffentlichkeit gesperrt; lesen lässt er sich nur über eine ebenso kurzlebige Adresse, die beim Export erzeugt wird.

Über das Projekt

Ist Blurify kostenlos?
Für 5 Bilder im Monat kostenlos — ohne Konto, ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen. Wer mehr braucht, kauft einmalig ein Paket ab 1,99 $; jedes hochgeladene Foto zählt nur einmal, egal wie oft du es erneut herunterlädst. Bezahlt wird für Menge, nie dafür, dass das Grundlegende hinter einer Bezahlschranke liegt.
Ist der Quelltext offen?
Teile davon könnten es werden. Vor allem die Schicht, die die verschiedenen Erkennungsdienste hinter eine einzige Schnittstelle legt, ist als Bibliothek nützlicher denn als Betriebsgeheimnis.
Wie melde ich einen Fehler oder schlage etwas vor?
Schreib uns. Das Kontaktformular steht bislang nur auf der englischen Seite über Blurify; eine Antwort kommt meist innerhalb eines Tages.

Mehr Details? Der ausführliche Weg durch die vier Schritte →