So funktioniert es

Vier Schritte, dann ist das Foto fertig

Blurify ist ein schneller Editor: Bild hinein, heikle Stellen automatisch markiert, Bild heraus. Hier steht, was dazwischen passiert — ohne Konto und ohne Installation.

  1. Bilder hochladen

    Bis zu 20 Bilder auf einmal, je bis zu 20 MB — JPEG, PNG, WebP, HEIC/HEIF. Die Dateien gehen direkt aus dem Browser in einen privaten Speicher, über eine Adresse, die nur einmal gilt. Beim Hochladen läuft nichts über unseren Anwendungsserver.

  2. Die heiklen Stellen werden markiert

    Die Erkennung findet Gesichter, Kennzeichen und Nacktheit von selbst. Text in Dokumenten samt personenbezogener Angaben darin, dazu Bildschirme, Monitore, Laptops, Handys, Tablets, Kreditkarten und Reisepässe schaltest du unter „Suchen nach“ dazu. Was gefunden wird, erscheint als umrandeter Bereich — abgedeckt wird erst, wenn du es sagst.

  3. Das Ergebnis ist deine Sache

    Blende einen Vorschlag aus, zieh auf dem Bild ein Rechteck über das, was die Erkennung übersehen hat, und wähle pro Bereich unter Effekt zwischen Deckend, Verpixeln, Weichzeichnen, Overlay und Sticker. Blockgröße oder Radius und die Farbe stellst du daneben ein und siehst das Ergebnis sofort im Bild.

  4. Export, danach ist es weg

    Der Download kommt als JPEG, WebP oder PNG zurück, EXIF- und GPS-Daten sind entfernt. Der Export schreibt die Pixel neu: Unter einer deckenden Fläche liegt keine Bildinformation mehr. Original und Export werden spätestens nach einer Stunde automatisch gelöscht.

Was Blurify nicht tut. Kein Konto zum Anmelden. Keine Galerie, in der Bilder liegen bleiben. Kein Tracking-Pixel im Editor. Keine Analysedienste, die deine Fotos zu sehen bekommen. Kein Training im Hintergrund mit dem, was du hochlädst.

Woher die Erkennung kommt

Hinter der einen Oberfläche stecken mehrere Dienste, damit für jede Kategorie der passende zum Zug kommt:

  • Gesichter — Amazon Rekognition (DetectFaces) — der günstigste Dienst, der die Aufgabe sauber löst, mit 27 Messpunkten pro Gesicht.
  • Kennzeichen — Google Cloud Vision (OBJECT_LOCALIZATION). Gefiltert wird auf die Klasse für Kennzeichen, danach wird das Rechteck nachgezogen.
  • Dokumententext und personenbezogene Angaben — Google Cloud Vision (DOCUMENT_TEXT_DETECTION) liest den Text, anschließend markiert Amazon Comprehend darin Namen, Anschriften, Daten, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Ausweis-, Bank- und Kartennummern. Fällt Comprehend aus, greift eine einfachere Mustererkennung.
  • Bildschirme, Monitore, Handys, Karten — Ebenfalls die Objekterkennung von Google Cloud Vision, gefiltert auf eine feste Liste: Fernseher, Monitore, Laptops, Handys, Tablets, Kreditkarten und Reisepässe. Alles andere ziehst du selbst.

Keiner dieser Dienste behält deine Bilder. Blurify ist die dünne Schicht, die sie aufruft, das Ergebnis auf die Zeichenfläche legt und danach nichts weiter damit tut.

Gleich ausprobieren?

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