Sticker statt Balken

Gesicht mit einem Emoji verdecken

Ein Emoji über dem Gesicht deckt genauso vollständig ab wie ein schwarzer Balken, wirkt im Foto aber weniger hart. Die Gesichter werden automatisch gefunden, 22 Motive stehen bereit, und heruntergeladen wird genau das, was in der Vorschau steht.

Schach im Park: Ein Sonnenbrillen-Smiley und ein Gespenst decken die Gesichter der beiden Spieler ab — Blurify-Ergebnis
Schach im Park: Ein Sonnenbrillen-Smiley und ein Gespenst decken die Gesichter der beiden Spieler ab — Original
Zwei Sticker, zwei Formen. Der runde Smiley deckt seine Fläche von sich aus; unter dem Gespenst liegt zusätzlich eine kräftige Unschärfe, damit durch die Lücken nichts durchscheint.Foto · Wikimedia Commons, CC0

So funktioniert es.

  1. Foto laden

    JPEG, PNG, WebP oder HEIC/HEIF bis 20 MB — oder gleich bis zu 20 Fotos auf einmal. Die Gesichter sind eingerahmt, sobald das Bild geladen ist; kein Motiv muss von Hand an die richtige Stelle gezogen werden. Zum Verarbeiten wird das Bild verschlüsselt hochgeladen und spätestens nach einer Stunde gelöscht.

  2. Sticker aussuchen

    Unter Effekt steht der Eintrag Sticker. Zur Wahl stehen 22 Motive: 18 Emoji, vom Smiley mit Sonnenbrille über das Gespenst bis zum Verbotsschild, und vier schlichte Formen — Schwarzer Kreis, Schwarzes Quadrat, Zackenstern und Fragezeichen. Jedes Gesicht kann ein anderes bekommen oder alle dasselbe; das Rechteck lässt sich größer ziehen und drehen.

  3. Herunterladen, was du siehst

    Runde Emoji werden so skaliert, dass sie das Gesicht im Rechteck ausfüllen — in den Ecken kann dabei etwas Haar oder Hintergrund stehen bleiben. Motive ohne volle Kreisfläche — Stern, Herz und Gespenst gehören dazu, die Tiere ebenfalls — sitzen auf einer kräftigen Unschärfe des Bereichs, sodass durch ihre Lücken nichts durchkommt. Der Export rechnet beides fest ins Bild und entfernt EXIF- und GPS-Daten.

Häufige Fragen.

Sucht Blurify die Gesichter, oder ziehe ich das Emoji selbst dorthin?
Blurify sucht sie. Die Gesichtserkennung rahmt jedes Gesicht einzeln ein, sobald das Bild geladen ist, und aus jedem Rahmen wird ein Bereich, dem sich ein Sticker geben lässt. Findet sie einen halb abgewandten Kopf nicht, zieh das Rechteck von Hand darüber.
Kann jedes Gesicht ein anderes Emoji bekommen?
Ja, das Motiv wird pro Bereich gewählt. Eine Person trägt den Smiley mit Sonnenbrille, die nächste das Gespenst — oder du wählst alle Bereiche gemeinsam aus und gibst ihnen mit einem Klick dasselbe. Neben den 18 Emoji stehen vier schlichte Formen bereit, wenn das Ergebnis sachlicher aussehen soll.
Schaut an den Rändern noch etwas vom Gesicht heraus?
Das hängt von der Form des Motivs ab. Ein rundes Emoji wird auf das Rechteck skaliert und deckt das Gesicht darin ab; in den Ecken des Rechtecks bleibt meist Haar oder Hintergrund sichtbar. Alles, was keine volle Kreisfläche ist, sitzt zusätzlich auf einer kräftigen Unschärfe des Bereichs, damit durch Zacken und Lücken nichts durchscheint. Sitzt ein Rahmen zu knapp ums Gesicht, zieh ihn vor dem Export an den Ecken größer.
Kann jemand das Emoji später wieder abziehen?
Nein. Im Editor liegt es als Vorschau über dem Bild, beim Herunterladen wird die Datei aber neu geschrieben — danach ist der Sticker gewöhnlicher Bildinhalt und keine Ebene, die sich ausblenden ließe. Das Gesicht steht dann nicht mehr in der Datei. Heb das unbearbeitete Original auf, falls du es später noch einmal brauchst.
Geht ein Sticker auch über etwas anderes als ein Gesicht?
Ja. Zieh ein Rechteck über die Stelle — ein Namensschild, eine Hausnummer, ein Tattoo — und gib ihm denselben Effekt. Für die Auswahl ist egal, was darunter liegt; gezählt wird der Bereich, nicht sein Inhalt. Bis zu 100 Bereiche passen in ein Bild.
Und wohin geht das Foto dafür?
Verschlüsselt auf einen Server, und nur für kurze Zeit. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Spätestens nach einer Stunde wird alles zusammen mit dem Export gelöscht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Tracking-Pixel. Auf dem Gerät allein passiert das also nicht — wer genau das braucht, sollte es vorher wissen.

Ratgeber

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