Die Abdeckung, unter der nichts übrig bleibt
Schwarzen Balken ins Bild einfügen
Ein deckender Balken tauscht die Pixel darunter gegen eine einzige Farbe. Er sitzt auf jedem Bereich, den du auswählst: auf einem Gesicht, das die Erkennung schon eingerahmt hat, genauso wie auf einem Rechteck, das du selbst über einen Namen ziehst. Kostenlos, ohne Konto, ohne Wasserzeichen im Export.


So funktioniert es.
Bild laden
Ein Foto, ein Screenshot, ein abfotografiertes Dokument — JPEG, PNG, WebP und HEIC/HEIF bis 20 MB. Kein Konto, nichts zu installieren. Zum Verarbeiten wird das Bild verschlüsselt hochgeladen und spätestens nach einer Stunde gelöscht.
Bereich übernehmen oder selbst ziehen
Erkannte Gesichter sind schon eingerahmt und lassen sich einzeln anwählen; Kennzeichen und Bildschirme schaltest du unter „Suchen nach“ dazu. Für alles andere ziehst du das Rechteck selbst — über einen Namen, ein Klingelschild, einen Chatverlauf im Hintergrund. Ob die Erkennung eine Stelle gefunden hat oder du sie selbst markierst, macht für den nächsten Schritt keinen Unterschied.
Effekt Deckend wählen und herunterladen
Ein selbst gezogener Bereich kommt zuerst mit einer Unschärfe. Wähle unter Effekt den Eintrag Deckend — das ist der schwarze Balken — und stell darunter im Feld Farbe bei Bedarf eine andere ein; voreingestellt ist Schwarz. Beim Herunterladen wird die Datei neu geschrieben und die Fläche fest hineingerechnet; EXIF- und GPS-Daten fallen dabei weg.
Häufige Fragen.
- Ist ein schwarzer Balken das Richtige, um etwas im Foto abzudecken?
- Für Namen, Nummern und Schilder ja — und viele nennen genau das „ein Foto zensieren“. Im Alltag sagt man auf Deutsch eher verpixeln, abdecken oder unkenntlich machen; gemeint ist dasselbe: An der Stelle soll nichts mehr zu lesen oder zu erkennen sein. Hier erledigen das zwei Effekte. Deckend legt eine volle Farbfläche darüber, unter der keine Bildinformation mehr liegt. Verpixeln rechnet den Bereich stattdessen in grobe Blöcke um — gröber wirkt weniger endgültig, macht aber sichtbar, dass da bewusst etwas abgedeckt wurde. Über einem Gesicht ist das Raster deshalb oft die freundlichere Wahl, über einer Zeile Text der Balken die sicherere.
- Muss der Balken schwarz sein?
- Nein. Schwarz ist voreingestellt, die Farbe steht aber im Feld Farbe zur Wahl — auf einem hellen Dokument fällt ein weißer Balken weniger auf, in einem bunten Foto manchmal ein grauer. Am Ergebnis ändert das nichts: Ersetzt wird der Bereich in jedem Fall vollständig, die Farbe entscheidet nur, wie er im Bild wirkt.
- Deckend oder Overlay — was ist der Unterschied?
- Deckend legt eine volle Farbfläche über den Bereich. Overlay legt dieselbe Farbe halbdurchsichtig darüber, mit einem Regler namens Deckkraft: je niedriger sie steht, desto mehr bleibt zu ahnen. Für eine Abdeckung, unter der nichts mehr zu erkennen sein soll, ist Deckend die Wahl — Overlay ist eher ein Farbstich, der eine Stelle markiert.
- Muss der Bereich ein Rechteck sein?
- Nein, unter Form stehen Rechteck und Ellipse. Über einem Gesicht wirkt ein Oval oft weniger hart als eine Kante. Für Text, Nummern und Schilder ist das Rechteck die bessere Form, weil Zeilen gerade verlaufen und an den Rändern sonst Zeichen stehen bleiben.
- Balken über dem einen, Raster über dem anderen — geht das in einem Bild?
- Ja, der Effekt gehört zum Bereich und nicht zum Bild. Auf dem Beispielbild tragen drei Köpfe drei verschiedene Effekte. In ein Bild passen bis zu 100 Bereiche; sollen mehrere dasselbe bekommen, markierst du sie zusammen und wählst den Effekt einmal.
- Kann ich einen Balken wieder loswerden?
- Jederzeit, solange du nicht exportiert hast. Ziehen an den Ecken ändert die Größe, ein Zug in der Mitte die Position; das Augensymbol neben einem Bereich nimmt ihn vorübergehend aus dem Bild, und Löschen entfernt ihn ganz. Jeder Schritt lässt sich rückgängig machen. Fest wird nur, was du herunterlädst.
- Wird das Bild dafür hochgeladen?
- Ja, verschlüsselt und nur für die Dauer der Bearbeitung an einen Server. Dort läuft die Erkennung: Gesichter über Amazon Rekognition, Kennzeichen, Bildschirme und Text über Google Cloud Vision, personenbezogene Angaben im gelesenen Text über Amazon Comprehend. Spätestens nach einer Stunde wird alles zusammen mit dem Export gelöscht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Tracking-Pixel. Auf dem Gerät allein passiert das also nicht — wer genau das braucht, sollte es vorher wissen.
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